ö.b.u.v. und personenzertifiziertes Sachverständigenbüro

Fassaden Sachverständiger

Leistungen 

1.) Bauüberwachung

Die Bauüberwachung ist verantwortlich für die ordnungsgemäße Ausführung der Bauarbeiten. Der Begriff Bauüberwachung wird dabei sowohl für die Überwachung durch die Seite des Bauherrn als auch für die Seite des ausführenden Bauunternehmens verwendet. Der Einsatz der Bauüberwachung wird ganz unterschiedlich gehandhabt. Gerade bei großen und umfangreichen Bauvorhaben setzt der Auftraggeber oftmals Bauüberwacher ein. Diese überwachen und überprüfen die zu erbringenden Leistungen und koordinieren die Gewerke sowie sonstige Beteiligte. Zur Klärung von technischen Fragen stehen sie mit dem Bauherrn in Verbindung. Die Bauüberwachung durch die Auftragnehmer koordiniert beispielsweise den Personaleinsatz oder Materiallieferungen. Sie fungiert gleichermaßen als unmittelbarer Ansprechpartner für die Auftraggeber oder wiederum deren Bauüberwachung.


2.) Bauleitung

Die gesetzliche Definition eines Bauleiters ist in § 45 LBO zu finden:

Der Bauleiter hat darüber zu wachen, dass die Bauausführung den öffentlich-rechtlichen Vorschriften und den Entwürfen des Entwurfsverfassers entspricht. Er hat im Rahmen dieser Aufgabe auf den sicheren bautechnischen Betrieb der Baustelle, insbesondere auf das gefahrlose Ineinandergreifen der Arbeiten der Unternehmer zu achten; die Verantwortlichkeit der Unternehmer bleibt unberührt. Verstöße, denen nicht abgeholfen wird, hat er unverzüglich der Baurechtsbehörde mitzuteilen.

  • Überwachung und Koordinierung der Arbeiten, damit diese termingerecht fertig werden
  • Gewährleistung guter Qualität der Arbeiten
  • Beachtung der Wirtschaftlichkeit
  • Einhaltung der Sicherheits- und Gesundheitsschutzbestimmungen


3.) Feststellung von Fach- und Sachmängel

 Nach § 633 Abs. 1 BGB ist der Unternehmer zur Verschaffung eines mangelfreien Werks verpflichtet. Die Verschaffung findet bei der Abnahme des Werks statt. Daher ist der relevante Zeitpunkt für das Vorliegen der Mangelfreiheit der Zeitpunkt der Abnahme oder, wenn eine Abnahme ausgeschlossen ist, der Zeitpunkt der Vollendung.





4.) Erstellen von Gerichtsgutachten 

Auf die von den Handwerkskammern (HK) oder Industrie und Handelskammern (IHK) öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen finden die §§ 402 ff. ZPO (Beweis durch Sachverständige) und §§ 72 ff. StPO (Sachverständige und Augenschein) Anwendung.

Daraus folgt u. a., dass ein Sachverständiger, der öffentlich bestellt und vereidigt ist, grundsätzlich verpflichtet ist, die Erstattung von Gutachten im Rahmen seines Sachgebiets (des Vereidigungstenors) zu übernehmen. Für seine Tätigkeit als gerichtlicher Gutachter ist dies für den Bereich des Zivilprozesses, in dem der handwerkliche Gutachter überwiegend tätig wird, ausdrücklich durch § 407 ZPO festgelegt. Der Sachverständige hat danach dem gerichtlichen Auftrag Folge zu leisten, wenn er für das Sachgebiet, auf dem das Gutachten zu erstatten ist, öffentlich bestellt ist.

Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige arbeiten per Definition: unparteiisch, weisungsfrei, gewissenhaft und unabhängig.

 

6.) Erstellen von Versicherungsgutachten

Um herauszufinden, welche Schäden zu ersetzen sind, setzen Versicherer vorzugsweise einen Versicherungsgutachter ein. Konkret prüfen Versicherungsgutachter die Ansprüche und Anspruchshöhe und letztlich auch die Entschädigungsleistung der Versicherungsgesellschaft. Die Expertise eines Gutachters setzt da an, wo das Wissen der Versicherer endet.

 

 

 

 

5.) Erstellen von Privatgutachten 

Als Privatgutachten bezeichnet man die Art von Gutachten, welche außerhalb eines Gerichtsverfahrens für private Auftraggeber erstellt werden. Der Auftraggeberkreis für ein Privatgutachten ist unbegrenzt. Jedem Interessenten steht es frei, in einem Streitfall, zu dessen Lösung es einen Sachverständigen bedarf, einen Sachverständigen zu beauftragen. Die Bedeutung eines Privatgutachtens in einem Gerichtsverfahren ist jedoch beschränkt, da der Sachverständige nur von einer Partei beauftragt wurde und aus diesem Grund ein evtl. von Gericht angeordnetes Sachverständigengutachten nicht unbedingt ersetzt.

Die Entscheidung zu einem von Gericht angeordneten Sachverständigengutachten wird jedoch erst dann getroffen, wenn zwischen den Parteien aufgrund des erstellten Privatgutachtens noch keine Einigung erzielt werden konnte. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass sich ein von Gericht bestellter Sachverständiger die Ausführungen des bereits erstellten Privatgutachtens ansehen und in die eigenen Ausführungen mit einbeziehen sollte.

Erstattet ein Sachverständiger ein Privatgutachten, so wird er in der Praxis als außergerichtlich tätiger oder als Privatgutachter bezeichnet. Auch das von ihm erstellte Privatgutachten gilt folgerichtig als außergerichtlich erstelltes Gutachten. Diese Bezeichnungen verdeutlichen die klassische Zweiteilung aller Gutachten in solche, die für Private erstellt werden – Privatgutachten – und solche, die für Gericht erstellt werden – Gerichtsgutachten -.

Auch für die Erstellung eines Privatgutachtens sollten öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige per Definition: unparteiisch, weisungsfrei, gewissenhaft und unabhängig, arbeiten.


6.) Immobiliensanierung 

Immobilien sind Wertanlagen und Nutzungsobjekte zugleich. Anders als das Grundstück, auf dem sie stehen, verlieren sie aber mit der Zeit prinzipiell durch Witterungseinflüsse und Abnutzung an Wert. Um das zu verhindern oder ein Objekt zu modernisieren, ist die Immobiliensanierung der geeignete Weg.

Unter Immobiliensanierung sind verschiedene Arbeiten zu verstehen, die das Ziel haben, ein Gebäude in der Grundsubstanz zu verbessern, Schäden auszubessern oder die Wohnqualität zu heben. Dabei sind mehrere Sanierungsarten zu unterscheiden: das seltene Versetzen der Immobilie an einen anderen Standort, der ebenfalls seltene Neuaufbau einer Immobilie nach Abriss und die Kernsanierung. Üblicherweise bedeutet die Immobiliensanierung eine Kernsanierung. Dabei wird die Bausubstanz eines Objektes wiederhergestellt, indem tragende Teile, Beton- und Holzbestandteile oder die (technische und wohnliche) Ausstattung verbessert, erneuert oder ausgebessert werden. Speziell Altbauten müssen früher oder später saniert werden, um sie den aktuellen Standards für Wohnqualität und Energieeffizienz anzugleichen.

Für den/die Besitzer ist eine Immobiliensanierung ein Beitrag in die Werterhaltung. Mit regelmäßigen Sanierungsarbeiten begegnen sie dem Verschleiß der Bausubstanz durch Witterung und Abnutzung. Dabei ist die Immobiliensanierung mehr als nur eine Instandhaltung. Sie ermöglicht es zum Beispiel, die energetischen Eigenschaften des Gebäudes zu verbessern und dieses so interessanter für Mieter oder Nutzer zu machen. Zugleich können solche Arbeiten am Gebäude u. a. die Fassade attraktiver gestalten und als Folge möglicherweise höhere Mieten rechtfertigen.

Bei anderen Fällen einer Immobiliensanierung geht es um gesundheitliche Aspekte. So wurden in Altbauten lange Zeit in den 1970er-Jahren von vielen Bauunternehmen z. B. asbesthaltige Materialien verbaut. Diese müssen in einer Entgiftung aufwendig entfernt und durch Alternativen ersetzt werden. Diese Art der Immobiliensanierung ist heute noch Thema in Medien und betrifft dann unter anderem Büro- und Dienstleistungsgebäude, Hotels oder auch Schulen und Sporthallen.

Neben dieser Art der Immobiliensanierung gibt es weitere Optionen für den Besitzer. So kann er beispielsweise mit einer energetischen Sanierung seines Objektes nicht nur die Energiekosten senken, sondern auch die Attraktivität für Mieter erhöhen. Spätestens mit der Einführung des Energieausweises für Immobilien ist es angebracht, zu modernisieren und u. a. die Fenster auszutauschen und die Außenfassade entsprechend zu ertüchtigen.

Weitere Sanierungsmaßnahmen können die Modernisierung von Fenstern und Außentüren betreffen. Sogenannte Iso-Fenster sind nicht nur aus energetischen Gründen eine Aufwertung des Objektes, sondern auch wegen des verbesserten Lärmschutzes. Insbesondere bei Immobilien an Standorten, die von einem ständigen oder zeitweise erhöhten Lärmpegel betroffen sind, kann eine Fenstersanierung zu einem ruhigeren Inneren beitragen. Das gilt für Wohnungen wie beispielsweise auch für Bürogebäude.

Für diese Leistungen erstellen wir für Sie unter Einhaltung aller möglichen allgemein anerkannten Regeln der Technik und unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit entsprechende Sanierungskonzepte, die wir gleichzeitig bei der Ausführung der geforderten Leistungen überwachen und die Abläufe dokumentieren.